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Unter Aberglaube ist gemeint, daß etwas Geschöpflichem göttliche Kraft beigemessen
wird. Davon zu unterscheiden ist die die "falsche" Art und Darstellung des Glaubens, so wie es die Leitung einer Glaubensgemeinschaft sieht. Diese wird als "Irrglaube" bezeichnet. Die christliche Kirche kennt seit ihrem Beginn das Problem, den "wahren vom unwahren Glauben" zu trennen. Aus diesem Grund galt seit dem Apostelkonzil (vgl.
Konzil) zu Jerusalem, daß eine exakte Prüfung durch die legitimierten Zeugen (vgl.
Apostolische Sukzession) möglich sein muß. Aberglaube heute wird vielfach mit Magie und Hexerei in Verbindung gebracht, findet sich aber ebenso in bestimmten extremen Volksfrömmigkeitsformen und einseitig fundamentalistischen Bibelgruppen wider.
Dagegen kommt Irrglaube vor allem auf der Ebene der strittigen Lehrmeinungen vor - und es kommt dann ggf. zu Auseinandersetzungen zwischen einem Prediger/Lehrer und der zuständigen bischöflichen Autorität, über die richtige Auslegung und Sprachregelung im Namen der Kirche.
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