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Allerheiligen |
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Nach christlicher Überzeugung gelten alle Getauften, d. h. alle mit Gott verbundenen Menschen, als "heilig". Ihnen ist ein heiliger Lebenswandel aufgetragen, der den einzelnen Menschen in unterschiedlichem Grad gelingt. Neben den offiziellen Heiligen (das sind Frauen und Männer, die die Kirche als Vorbilder und Fürbittende verehrt) gibt es viele Christen, die nach einem heiligmäßigen Leben "im Himmel" sind. Sie leben bei Gott, sind ganz von ihm durchdrungen.
Am Fest "Allerheiligen" (1. November) gedenkt die Kirche all dieser Menschen, die im Verborgenen "heilig" gelebt haben, deren Wirken genauso gottgefällig war wie bei den "großen" Heiligen. Es ist quasi ein "Fest des unbekannten Heiligen", das die Lebenden auf das Versprechen Gottes hinweist, dass Gott die Menschen im Leben und Tod nicht allein lässt und auf Erden und im Himmel nahe sein will.
Im Laufe der Zeit trat zum Fest "Allerheiligen" noch der Allerseelentag als Gedenktag aller (bekannten und unbekannten) Verstorbenen. Einige Elemente dieses Tages werden mitunter bereits am Allerheiligentag vorgezogen (z. B. Gräberbesuch). |
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