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Allerseelen |
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Der Allerseelentag (2. November) gesellte sich im Mittelalter dem Fest "Allerheiligen" zu. Geht es dort allgemein um die "Heiligkeit des Menschen" und die "Gemeinschaft der Heiligen" (=Kirche), gedenken hier die Lebenden der Toten und feiern die Zuversicht, genauso wie Jesus Christus nicht im Grab zu bleiben, sondern zum ewigen Leben aufzuerstehen.
Von diesem Festinhalt her entwickelte sich der Brauch, an Allerseelen die Gräber (der Verwandten) zu besuchen, sie zu schmücken und Lichter als Zeichen des Lebens und der Hoffnung anzuzünden. Mit der Zeit verschob sich mancherorts der Zeitpunkt dieses Gräberbesuchs auch schon auf das vorangehende Allerheiligenfest. In der Volksfrömmigkeit hat sich in diesen Tagen das Gedenken an die Verstorbenen herausgebildet, die "armen Seelen", die noch im Fegefeuer sind und dort von ihren Unvollkommenheiten und von Schuld gereinigt und geläutert werden. |
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