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Augustiner |
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Der Sammelbegriff "Augustiner" bezeichnet im weitesten Sinn alle Ordensgemeinschaften, die nach der Augustinusregel leben (also auch z.B. die Dominikaner, Prämonstratenser u.a.). Im engeren Sinn - und so wird der Begriff meist verwendet- sind damit vor allem zwei Gemeinschaften gemeint: Die Augustiner Chorherren und die Augustiner Eremiten. Chorherren, bzw. Chorfrauen gibt es seit dem 11./12.Jhdt. Chorherrn nennt man Priester, die mit anderen zusammen in einer "Vita communis" (übersetzt: "gemeinschaftliches Leben") zusammenleben, zusammen beten, gemeinsam glauben und arbeiten.
Auf diese Weise wollte man auch Weltpriestern (das sind alle nicht in Klöstern oder Orden lebenden Priester) die Vorteile mönchisch-klösterlichen Lebens eröffnen. Diese priesterlichen Gemeinschaften entstanden zunächst an Bischofskirchen; später wurden daraus "normale" Klöster. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt vor allem im Bereich der Wissenschaft. Die Augustiner Eremiten, bzw. Eremitinnen, fühlen sich in der Tradition des nordafrikanischen Mönchtums; sie wurden 1526 als Orden anerkannt (durch Papst Alexander IV.); der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt vor allem in der Seelsorge und der Bildungsarbeit. Die Augustiner Regel betont vor allem die persönliche Vollkommenheit und sieht in der Liebe deren Kern. |
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