Benediktiner

Benediktiner nennen sich die Angehörigen des ältesten abendländischen Ordens, des Benediktinerordens. Sie tragen eine Kutte aus schwarzem Stoff mit einem Gürtel (meist Leder) und einem Überhang (an der Vorderseite und am Rücken, das sog. Skapulier) und eine Kapuze. Zu den bekannteren deutsche Benediktinerklöstern gehören Maria Laach, Beuron, St.Otilien; bekannt in Europa auch Solesmes (Frankreich), Subiaco (Italien), Melk (Österreich). Weltweit gibt es laut päpstlichem Jahrbuch (1989) 9 273 Benediktinermönche. Am Beginn der Ordensgeschichte stehen der Ordensgründer, der heilige Benedikt von Nursia und seine Ordensregel und das Kloster Montecassino. Ursprünglich gab es nur eine Reihe von Einzelklöstern; ab 900 schlossen sich diese zu Klostergruppen zusammen und erneuerten gleichzeitig auch das Ordensideal und das mönchische Zusammenleben. Bekannt aus dieser Zeit -auch wegen seiner geschichtlichen Folgewirkungen- das Kloster Cluny in Burgund (Cluniazensische Reformbewegung). Etwa ab 1400 bildete sich eine weitere, übergeordnete Organisationsform heraus: Die Kongregation, eine Zuordnung von Klöstern unter einer gemeinsamen zentralen Leitung. Und 1893 schließlich schloß Papst Leo XIII alle diese Kongregationen (weltweit) zusammen zu einer Konföderation unter Leitung eines Abtprimas in Rom (auf 12 Jahre von den anderen Äbten gewählt)

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Kath. Pfarrgemeinde St. Petrus Canisius Hohnhorst/Bokeloh

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Stand: 25. Oktober 2001