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Buße |
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Buße ist sinnverwandt mit Strafe, meint aber im Gegensatz dazu weniger ein bestimmtes Tun als eine innere Haltung. Bei Buße schwingt mit: Bereuen, Einsicht, Wiedergutmachung, Umkehr.
Eine auferlegte Buße ist Hilfe zur Wiedergutmachung, zur Einsicht und nicht Strafe im Sinn von Vergeltung. Im katholischen Weltkatechismus heißt es sinngemäß: Die Buße soll der persönlichen Situation des Pönitenten (des Büßenden) Rechnung tragen und seinem geistlichen Wohl dienen. Sie soll so weit wie möglich der Schwere und der Natur der begangenen Sünden entsprechen. Buße kann bestehen im Gebet, in einer Gabe, in Werken der Barmherzigkeit, im Dienst am Nächsten, im freiwilligen Verzicht, im Opferbringen und vor allem in der geduldigen Annahme des Kreuzes, das wir zu tragen haben. Solche Bußwerke sind behilflich, uns Christus anzugleichen, der allein für unsere Sünden ein für alle mal Sühne geleistet hat.
Im Gottesdienst der Kirche kommt die Buße in verschiedenen Formen und zu unterschiedlichen Zeiten vor. Als Vorbereitung auf das Osterfest kennt das liturgischen Jahr eine wiederkehrende Zeit der Besinnung und Umkehr, die "Österliche Bußzeit". Dabei spielt seit alters her das Hören auf das Wort Gottes, das gemeinsame Gebet und die Unterstützung Hilfsbedürftiger als Formen der Buße und Sündenvergebung. Als besondere Formen der Buße haben sich in den Gemeinden der Bußgottesdienst der Gemeinde und die Beichte des einzelnen durchgesetzt. In ihr ist die sakramentale Sündenvergebung (vgl. Absolution) gegeben. |
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