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Erstkommunion |
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Für die meisten Katholiken ( und auch viele Nichtkatholiken) ist die Erstkommunion eines der wichtigsten und unvergessenen kirchlichen Feste. Für gläubige Katholiken, die dieses Sakrament im Alter von neun Jahren empfangen, weil sie damit den ersten großen Schritt in die Erwachsenengemeinde tun: Ab jetzt können sie, wie alle "Großen" in der Heiligen Messe zur Kommunion gehen und das Heilige Brot empfangen ( vgl. Eucharistie); sie werden auf diesen Tag intensiv und über einen längeren Zeitraum in Gruppen vorbereitet. Und schließlich bleibt das Fest selbst nicht ohne Wirkung: Die weißen Kleider, die aus Mädchen kleine Bräute machen, die Buben im feierlichen, dunklen Anzug und nicht zu vergessen: die Geschenke. Gerade die beiden letzten Punkte bereiten vielen Gemeinden Kopfschmerzen. Sie fürchten, die Kinder könnten zu sehr an diesen Äußerlichkeiten hängen bleiben. Sie versuchen alternativ zu den aufwendigen Kleidern allen Kindern, Jungen und Mädchen, gleiche, kuttenähnliche Überhänge für die Messfeier anzubieten. Diese Versuche stoßen jedoch weithin auf starke Widerstände. Aber auch für Nichtkatholiken oder für Leute, die ansonsten den Kontakt zum kirchlichen Leben verloren haben, sind es gerade die "Äußerlichkeiten", die auffallen und die dazu motivieren, ihre Kinder ebenfalls zur Erstkommunion anzumelden. Immer häufiger sehen sich Gemeinden vor der Situation anläßlich der Erstkommunion Kindern zu begegnen, die aus einem nichtreligiösen Elternhaus stammen und selbst auch noch nicht getauft sind. |
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