Glaube

Nach christlicher Auffassung ist Glaube ein Geschenk Gottes: Dieser hat sich dem Menschen geoffenbart - daraufhin schenkt der Mensch diesem Gott Glaube und er beschenkt sich selbst durch ein glaubendes Leben. Glaube kommt "vom Hören" (so betont es der Apostel Paulus in seinen Briefen), das bedeutet, er muss einem erst gesagt werden.

Glaube kann demnach nicht aus dem Menschen allein kommen. Glaubensinhalte stehen niemals gegen die Vernunft - im Gegenteil ist die Vernunft eine Korrektur von vermeintlichen Glaubenssätzen: Bewahrheitet sich ein vermeintlicher Glaubenssatz als "unvernünftig" - also im Widerspruch zur Vernunft stehend -, so ist damit Unglaube bewiesen.

Auf der anderen Seite ist die Wahrheit von Glaubensaussagen nicht anders als im Glauben selbst als wahr zu zeigen. Könnte man sie "vernünftig beweisen" (etwa durch naturwissenschaftliche Beweise), so handelte es sich wiederum nicht um Glaubenssätze sondern um Wissen. Das Wesen des Glaubens nach christlichem Verständnis beruht darauf, dass Gott die Menschen liebt und sich deshalb aus freiem Entschluss ihnen geoffenbart hat.

Als Quellen des Glaubens gelten seit den ersten Tagen der Kirche die Bibel (Heilige Schrift), der Gottesdienst der Kirche (Liturgie) sowie die Formulierung und Weitergabe des Glaubens (Tradition).

Bibel / Heilige Schrift

Gottesdienst

Liturgie

Tradition

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Kath. Pfarrgemeinde St. Petrus Canisius Hohnhorst/Bokeloh

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Stand: 25. Oktober 2001