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Glaubensbekenntnis |
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Das Glaubensbekenntnis der Kirche, auch Apostolisches Glaubensbekenntnis genannt, lautet wie folgt:
Ein Glaubensbekenntnis ist über die reine Wortbedeutung hinaus (daß man eben (s)einen Glauben bekennt) ein Fachausdruck für eine Sammlung ausformulierter Glaubenssätze. Der griechische Begriff für Glaubensbekenntnis heißt "Symbolon", wörtlich: Das Zusammengeworfene, das Zusammengetane. Dieser Begriff macht deutlich: Ein Glaubensbekenntnis enthält den Glauben aller. Es ist kein Privatbekenntnis. Man hat den Glauben zusammengetragen. In diesem Symbol erkennt man sich wieder. Denn ein "Symbol" war auch ein Wiedererkennungszeichen. Freunde, die auseinander gingen, zerbrachen einen Gegenstand (einen Ring, ein Bild) und jeder bekam eine Hälfte. Auch nach Jahrzehnten der Trennung und des Wiederfindens dienten die beiden zusammengefügten und wieder zusammenpassenden, sich ergänzenden Bruchstücke der gegenseitigen Identifikation. Ein Glaubensbekenntnis ist nicht "alles". Es bleibt immer auch "Bruchstück", auf Ergänzung angewiesen. Es lebt von den Menschen, die in seinem Namen zusammenkommen und ihre Zugehörigkeit einander bezeugen. Glaubensbekenntnisse werden in der Regel in der Liturgie verwendet, vor allem in der Taufliturgie. |
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